Wigbert wurde (vor 732) von Bonifatius aus England nach Deutschland geholt. Er hatte als Mönch wohl in Nutscelle gelebt. Er wurde als Schulvorsteher und Abt des Klosters Fritzlar bestellt.

„In Wissenschaft und Tugend war er wohlerprobt, so daß er sein Kloster zu hoher Blüte brachte. Vorübergehend war er mit der Gründung und Reorganisation des Klosters Ohrdruf betraut. Krankheitshalber kehrte er schließlich nach Firtzlar zurück, wo er am 13.08.737 / 738??? verstarb.

 

Um 780 wurde sein Leichnam nach Hersfeld überführt und ist dann später beim Brand der Stiftskirche verschwunden. Andere Nachrichten besagen, daß seine Gebeine noch im Hochgrab der Krypten des Domes von Fritzlar liegen.

 

Wigbert wird dargestellt mit Rebmesser (anders: Axt) und Traube. Dies wird im Zusammenhang mit einer Wundergeschichte berichtet. Danach fehlte eines Tages der nötige Messwein; Wigbert aber brachte eine frisch gepflückte Traube, presste ihren Saft mit den Händen in den Abendmahlskelch und hatte ausgegorenen Wein darin.